Kajaker NFW
Der Kajakclub der Naturfreunde Winterthur

Umbauplan Wehranlage

Primär ist ein Wellenspot im Wehrbereich vorgesehen. Sofern der Bauzustand des Wehres gut ist (was auch so zu beurteilen ist), kann von einem Umbau der Wehranlage gesprochen werden.

Im Auslauf der Anlage, vor allem bei hohem Wasserstand, sind zwei seitlich versetzte Hindernisse geplant, die zwei weitere Spielstellen bilden. Zusätzlich ist die Anpassung der bestehenden Fischtreppe vorgesehen. Der Abschluss der Spielstelle soll mit einer leichten Aufschüttung und kleinen Schwellen gebildet werden, um so den Spielplatz etwas abzugrenzen. Das Restgefälle wird im folgenden Flussabschnitt genutzt, um dem Fluss mehr Zug und mehr Freiheit zu gewähren.

Die eingebauten Hindernisse müssen verankert oder mit Beton fixiert werden. Die Uferbereiche bleiben bestehen.


Rodeospot Töss, Vermassungszeichnung 1:1000
1Bestehende, künstliche Wehranlage mit Fischtreppe. Oberfläche mit grobem Blockwurf betoniert.
2Zweite, links angeordnete Unterwasserschwelle mit tiefer Walzenbildung
3Eisenbahnbrücken SBB Winterthur-Zürich
4Vierte und fünfte Schwelle etwas höher gebaut zur Bremsung und Weisung des Wassers
sowie als Abschluss des "Spielbeckens". Bei Niederwasser sind diese zwei Verbauungen sichtbar
und formen hier bereits den weiteren Wasserlauf (Wasserbeschleunigung mit Tendenz auf linke Flussseite)
5Dritte Unterwasserschwelle, seitlich versetzt zur zweiten Schwelle, für kleinen Wellenspot
6Bestehende Fischtreppe. Sollte im Einlauf und in den einzelnen Stufen angepasst werden.
7Erste Unterwasserschwelle flach geformt. Soll flache Zunge bilden mit hohem Wellengesicht.
Ganze Breite von sieben Meter ausgebaut.
8Planierter und geformter Welleneinlauf mit einem Meter Ueberlappung am Wehrende. Links und rechts mit Keil
zur Wellenformung. Gegenüber bestehender Wehrkrone 15 cm tiefer gesetzt. Einlaufbreite ca. sieben Meter.


Detailprofil Umbau Wehranlage
1Erstes, planiertes Steilstück für die Wasserbeschleunigung
2Keile zur Wasserweisung in die Mitte (optimale Wellenbildung mit Ueberschlag)
3Flacher Beschleunigungsteil, planiert für Surfbereich


Achtung: Die wellenbildenden Hindernisse (E, G und H) müssen aus Fertigelementen (Betonplatten) bestehen. Die Skizze oben entspricht nicht mehr den neusten Erkenntnissen.

Die Absenkung der Wehrkrone (A) ist neu auf das Mass von 15cm festgelegt worden!

Dank der grossen Strömungsgeschwindigkeit bei Mittelwasser in den Bereichen F und G können die zwei zusätzlichen Bauten (G, H) für weitere Spielstellen eingebaut werden. Diese sind seitlich zu einander versetzt angeordnet und beeinflussen sich gegenseitig nicht.

Die Weisungszunge (I) wird in der Flusssohle befestigt und besteht aus Betonelementen.

Im Unterwasserbereich wird bewusst auf scharfkantige Hindernisse verzichtet um die Verletzungsgefahr bei Kenterungen möglichst gering zu halten.

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