Numerische Berechnungen (Computermodellierungen)
Diese Daten werden durch die Universität Innsbruck erhoben. Prof. Peter Rutschmann, Fachmann für Wasserbau, kann hydrologische Werte numerisch ermitteln. Diese einmalige Computersimulation wird in diesem Projekt erstmals als "Wellenbauer und Wellenoptimierer" eingesetzt. Sie erlaubt es, die Flussbettbeschaffenheit und die einzubauenden Hindernisse so zu verändern, dass eine optimale Spielwelle entsteht. Die Ermittlung eines Kompromissbaus, der bei möglichst vielen Wasserständen funktioniert, ist das erklärte Ziel. Die Risikoanalysen in Bezug auf die Hochwassergefährdung ist ein weiterer Modellierungsvorgang bei der Berechnung des Flussabschnittes.
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| Dieses Bild zeigt eine sehr steile Welle mit der Verengung, die eine Wellenkonzentration erzeugt. Die Wellenhöhe ist errechnet, weicht jedoch leicht vom Messwert ab, da die Wellen in Gischt aufbrechen und dadurch Energie aus der Strömung nehmen. |
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| Strömungsdarstellung über eine Kantschwelle (künstlich). Der Zulauf ist überkritisch, der Auslauf unterkritisch. Als Folge dieser Strömungsbedingungen stellt sich ein Wassersprung (eine Welle) ein. Aus den Geschwindigkeitspfeilen wird ersichtlich, wie sich das Geschwindigkeitsfeld der rückströmenden Walze am Fusse der Schwelle verhält (wichtig für Fischstandplätze). Entscheidende Vorteile bei den numerischen Ermittlungen sind die enormen Zeiteinsparungen, die Kostenreduktion sowie die Möglichkeit von Optimierungserrechnungen innert kürzester Zeit. |


